Fallstudie zur Förderung durch kontextuelle Werbung

Fallstudie zur Förderung durch kontextuelle Werbung

Kundendaten

Kundendaten

Der Kunde kam mit einer Website und dem Wunsch, kontextuelle Werbung einzurichten. Zu diesem Zeitpunkt war bereits eine Werbekampagne aktiv, die auch einige Ergebnisse lieferte. Bei der Analyse stellten wir jedoch mehrere Fehler fest, was deutlich machte, dass die Kampagne von einem Laien erstellt worden war. Die Keywords waren unterschiedlich angelegt, ohne erkennbare Struktur oder Logik. In einer Kampagne waren alle Keywords enthalten, aber es gab nur eine einzige Anzeige. Nach dem Start behauptete der Kunde, vier potenzielle Anfragen erhalten zu haben – allerdings konnten wir dies in der Kampagne nicht nachvollziehen, da kein Lead-Tracking vorhanden war, keine Synchronisierung mit Google Analytics bestand und keine Conversions korrekt eingerichtet waren.

Problem

Kontextuelle Werbung professionell einrichten

Progress

Daher wurde vorgeschlagen, die Kampagne für kontextuelle Werbung neu zu konfigurieren. Nach der Sammlung von Keywords identifizierten wir 14 Hauptgruppen von Suchkampagnen, die für den Kunden angepasst werden mussten. Die Kampagnen wurden nach Geografie, Typ, Thema sowie in zielgerichtete und nicht zielgerichtete (informative und conversion-orientierte) Gruppen unterteilt – insgesamt waren es 14 Kampagnen. Wir richteten Gruppen mit Phrasenübereinstimmung ein und starteten die Kampagne. Bereits am ersten Tag erhielten wir einen Lead bei einem Werbebudget von 9 Hrywnja.

Da der Kunde aus Krywyj Rih stammt, wo die Nachfrage nicht besonders hoch ist, zeigte sich am zweiten Tag, dass auch dieser Lead 9 Hrywnja kostete. Uns wurde klar, dass etwas nicht stimmte – Facebook „mochte“ offenbar nicht, dass wir mit Phrasenübereinstimmung arbeiteten. Wir änderten den Kampagnentyp in breite Übereinstimmung und sammelten weitere auszuschließende Keywords (Negative Keywords). Trotz neuer Anzeigenschaltung blieb die Performance jedoch schlecht. Daraufhin entschieden wir, eine einzige Kampagne mit breiter Übereinstimmung zu schalten, ergänzt um eine große Anzahl negativer Keywords aus nicht zielgerichteten Anfragen.

Während des Kampagnenstarts übernahmen wir keine Zielvorhaben. Die Website des Kunden enthielt keine „Danke“-Seite, und leider konnten wir den Code nicht korrekt einbinden. Deshalb schlugen wir vor, eine eigene „Thank You“-Seite mit integriertem Conversion-Code aus Google Ads zu erstellen. Diese Methode überträgt Conversions schneller und erleichtert die Kontrolle über den Erfolg der Kampagne – im Vergleich zur Verwendung von Google Analytics.

Nach dem Start erhielten wir sofort erste Ergebnisse – die Leads kamen gut rein. Wir erhielten 2 Leads bei einem Budget von bis zu 200 UAH, also etwa 90 UAH pro Lead.

Nach der Überprüfung der Qualität dieser Leads stellte sich heraus, dass einige von ihnen bereits eine Anzahlung geleistet hatten und zu Kunden geworden waren – daher wurde die Zusammenarbeit fortgesetzt. Unser Ziel war es, alle Gebote der Konkurrenz zu überbieten, ganz oben zu erscheinen und viele Klicks zu erhalten. Wir skalierten die Kampagne und erhöhten das Tagesbudget – am ersten Tag der Skalierung gab es jedoch keinen einzigen Lead. Das Ziel des Kunden war es, täglich 4 Leads zu generieren, also etwa 100 potenzielle Kunden pro Monat. Während der Skalierung versiegte der Lead-Strom vollständig, obwohl alle Anzeigen, Formulare und die Website einwandfrei funktionierten. Es stellte sich heraus, dass Saisonalität eine große Rolle spielt – an Feiertagen sind die Nutzer zwar interessiert, füllen aber keine Formulare aus. Solche Schwankungen lassen sich mit kontextueller Werbung nur schwer kontrollieren. Um mehr Leads zu generieren, mussten zusätzliche Traffic-Quellen wie Facebook und Instagram eingebunden werden – was wir auch umgesetzt haben. Zu Beginn lag der Leadpreis bei rund 90 UAH – der Kunde erhielt 4 Leads und gab etwa 400 UAH aus. Bei unseren Anzeigen lag der CPL bei 156 UAH. Im Durchschnitt belief sich der Preis auf etwa 120 UAH, da anfangs keine Conversions vorhanden waren.

Endergebnis

Die Werbekampagne zeigte, über welche Keywords die Nutzer auf den Kunden aufmerksam wurden. Wenn das Ziel nicht Skalierung, sondern Kostensenkung gewesen wäre, hätten wir den CPL auf etwa 60 UAH senken und die Kampagne entsprechend optimieren können.Mit der aktuellen Kampagne, bei der 70 Keywords aktiv sind, arbeiten effektiv nur 7 davon. Hätte der Kunde nur diese wenigen gezielten Keywords verwendet, hätte er bereits deutlich Geld gespart. Derzeit besteht die Hauptaufgabe in der Skalierung der Kampagne sowie in der Identifikation neuer effektiver Keywords – daher ist es noch zu früh für eine vollständige Optimierung. Mit allen verfügbaren Methoden überprüfen wir regelmäßig die Keywords und ergänzen die Negativliste mit Begriffen, die durch nicht zielgerichtete Suchanfragen ausgelöst wurden.

Kontextsensitive Werbung für eine Website

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